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Erprobung des Schützenpanzers Lynx in der Ukraine dauert an

Nach monatelanger Stille meldet sich Rheinmetall-Chef Armin Papperger in der BILD zu Wort und verrät, dass sich der Schützenpanzer Lynx noch in der Erprobung in der Ukraine befindet. Ein kurzer Überblick über den aktuellen Prozess und die Zukunft.

Lynx IFV in front of a Rheinmetall factory
Lynx Schützenpanzer vor einem Rheinmetall-WerkBild: Rheinmetall
Von GAU
Veröffentlicht: 13. Juli 2025
3 Minuten Lesezeit
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In der Ukraine ist man wohl immer noch auf der Suche nach dem Schützenpanzer der Zukunft und hat sich weiterhin nicht auf den von Rheinmetall angebotenen Lynx festgelegt.

In einem heute veröffentlichten Artikel zu einem Gespräch mit der BILD hat Rheinmetalls Vorstandschef Armin Papperger bekannt gegeben, dass der Lynx, der bereits sowohl für die ungarische als auch für die italienische Armee ausgewählt wurde, immer noch in der Ukraine getestet wird – weit entfernt von der Front.

Damit befindet er sich seit mindestens sechs oder sieben Monaten in der Erprobung, denn wie Papperger der F.A.Z. Anfang Januar 2025 mitteilte, wurde das erste Fahrzeug bereits Ende 2024 aus dem Werk in Unterlüß an die Ukraine übergeben.

Diesbezüglich ist es auch interessant anzumerken, dass seitdem wohl keine weiteren Erprobungsfahrzeuge ausgeliefert wurden. Noch im Oktober 2024 erklärte der Vorstandschef, dass man der Ukraine insgesamt zehn Fahrzeuge zu Testzwecken liefern werde.

Die Gründe dafür sind allerdings vollkommen unbekannt. Zwar könnte dies unter anderem sowohl auf Probleme bei der Erprobung oder Produktion als auch auf eine fehlende Finanzierung hindeuten, allerdings wäre es auch möglich, dass ukrainische Offizielle festgestellt haben, dass man für die Erprobung doch keine weiteren Fahrzeuge benötigt.

Lynx IFV auf dem Schießstand | Bild: Rheinmetall

Wie fortgeschritten die Erprobung des Lynx ist, wollte Papperger auch nicht bekannt geben. Die Tatsache, dass der Lynx in Ungarn bereits sehr intensiv getestet wurde und man möglicherweise auf diese Erfahrungen zurückgreifen kann, könnte sich allerdings durchaus positiv auf die noch zu benötigende Zeit auswirken.

Ein konkreter Zeitplan ist jedenfalls nicht öffentlich bekannt. Klar ist nur, dass Rheinmetall den aktuell andauernden Prozess so schnell wie möglich abschließen möchte.

Die Zeit drängt und jede Woche, die verstreicht, lässt das Erreichen des eigenen Ziels, die Produktion des Schützenpanzers nicht nur in der Ukraine anzusiedeln, sondern mit dieser bereits 2027 zu beginnen, unwahrscheinlicher werden.

Es wäre bereits das zweite Mal, dass Rheinmetall die Zeitpläne für den Lynx, die zuvor öffentlich kommuniziert wurden, deutlich nach hinten verschieben müsste.

Zuvor wird man allerdings noch die seit über einem Jahr laufenden Verhandlungen mit der deutschen Regierung über die Finanzierung dieser Schützenpanzer abschließen müssen. Die jedoch wartet aller Wahrscheinlichkeit nach auf das grüne Licht aus Kyjiw und eine entsprechende Bedarfsanfrage.

Es wäre ein Milliardengeschäft für Rheinmetall, dessen Vorstandschef den Gesamtbedarf der ukrainischen Armee auf 3.000 Schützenpanzer Lynx festlegte, obwohl sogar er zugab, dass es dafür einfach kein Budget gäbe.

Schlussendlich wird es wohl, sollte alles glattlaufen, um Hunderte Fahrzeuge gehen, welche bis in das nächste Jahrzehnt hinein in der Ukraine gefertigt und ausgeliefert werden würden.


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TAGGED:LynxRheinmetallUkraine

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2 Kommentare
  • Fide sagt:
    18. Juli 2025 um 12:03 Uhr

    Ich glaube es muss „ aller Wahrscheinlichkeit nach“ und nicht „aller wahrscheinlich“ heißen

    Guter Artikel. Hoffentlich bedeutet das keine grundsätzlichen Probleme mit dem Lynx

    Antworten
    • German Aid to Ukraine sagt:
      18. Juli 2025 um 12:12 Uhr

      Vielen lieben Dank für den Hinweis. Ich habe es bereits korrigiert :)!

      Antworten

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