{"id":8163,"date":"2026-01-22T20:43:39","date_gmt":"2026-01-22T19:43:39","guid":{"rendered":"https:\/\/wordpressgau.4lima.de\/2026\/01\/22\/die-ukraine-bittet-deutschland-um-spezielle-artilleriemunition\/"},"modified":"2026-01-22T21:00:57","modified_gmt":"2026-01-22T20:00:57","slug":"die-ukraine-bittet-deutschland-um-spezielle-artilleriemunition","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/deaidua.org\/news\/de\/2026\/01\/22\/die-ukraine-bittet-deutschland-um-spezielle-artilleriemunition\/","title":{"rendered":"Die Ukraine bittet Deutschland um spezielle Artilleriemunition"},"content":{"rendered":"\n<p>Vorgestern tauschte sich Mychajlo Fedorow als frisch ernannter Verteidigungsminister der Ukraine erstmals mit seinem deutschen Amtskollegen Boris Pistorius \u00fcber die Bedarfe der ukrainischen Armee und Deutschlands Unterst\u00fctzung aus. Das gab das <a href=\"https:\/\/mod.gov.ua\/news\/mihajlo-fedorov-obgovoriv-z-borisom-pistoriusom-posilennya-ppo-ta-rozvitok-bezpilotnih-sistem\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">ukrainische Verteidigungsministerium<\/a> auf der eigenen Website bekannt.<\/p>\n\n<p>W\u00e4hrend das Thema \u201eLuftverteidigung\u201c angesichts der laufenden russischen Angriffe auf die ukrainische Energieinfrastruktur weiterhin h\u00f6chste Priorit\u00e4t hat und unter anderem der Ausbau der IRIS-T-Lieferungen und eine langfristige Versorgung der ukrainischen MIM-104 Patriot-Feuereinheiten mit Lenkflugk\u00f6rpern diskutiert wurden, stand auch ein weiteres Thema im Fokus: die Artillerie.<\/p>\n\n<p>So \u00fcberraschte der ehemalige Minister f\u00fcr Digitale Transformation, der insbesondere f\u00fcr seinen Einfluss bei der Entwicklung ukrainischer Drohnentechnologie und \u00e4hnlicher Projekte bekannt ist, damit, dass er die Bedeutung von Artilleriegeschossen mit erweiterten Reichweiten hervorhob und betonte, wie wichtig eine kontinuierliche Lieferung dieser Geschosse w\u00e4re.<\/p>\n\n<p>Insbesondere Artilleriemunition mit deutlich erweiterter Reichweite hat bislang kaum ihren Weg in die Ukraine gefunden und k\u00f6nnte, richtig eingesetzt, zumindest lokal begrenzt einen sp\u00fcrbaren Unterschied machen.<\/p>\n\n<p>Laut Fedorow soll Munition dieser Art effektive Artillerieoperationen in sogenannten \u201eDrohnen-Todeszonen\u201c sicherstellen.<\/p>\n\n<p>Einfach ausgedr\u00fcckt sind dies Zonen entlang der Frontlinie, in denen sogenannte Loitering Munitions sowohl f\u00fcr Soldaten, als auch f\u00fcr deren Ausr\u00fcstung und Fahrzeuge eine enorme Gefahr darstellen und man praktisch in jeder Minute damit rechnen muss, angegriffen zu werden.<\/p>\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Die Vorteile von Artilleriemunition mit (deutlich) erh\u00f6hter Reichweite<\/h2>\n\n<p>Der Einsatz von Artilleriemunition mit (deutlich) erh\u00f6hter Reichweite w\u00fcrde in diesen Zonen eine Vielzahl von Vorteilen bieten.<\/p>\n\n<p>So k\u00f6nnen moderne Artilleriesysteme wie die von Deutschland, den Niederlanden und Italien gelieferten PzH 2000 einige Kilometer weg von ihrem eigentlichen Standort entlang der Frontlinie zur\u00fcckverlegt werden und dennoch den gleichen Bereich abdecken wie bisher. Das w\u00fcrde wesentlich mehr Sicherheit sowohl f\u00fcr das System, als auch f\u00fcr die Soldaten bedeuten.<\/p>\n\n<p>Einerseits w\u00fcrde das unter anderem die Zeit deutlich erh\u00f6hen, die eine ukrainische Artilleriebesatzung hat, um ihr System nach dem Beschuss eines Ziels wieder in Sicherheit zu bringen. Andererseits nimmt mit gesteigerter Reichweite auch die Anzahl von Drohnen und anderen milit\u00e4rischen Mitteln signifikant ab, welche Russland zur Verf\u00fcgung stehen, um das ukrainische Artilleriesystem unter Beschuss zu nehmen.<\/p>\n\n<figure class=\"wp-block-video\"><video height=\"720\" style=\"aspect-ratio: 1280 \/ 720;\" width=\"1280\" controls=\"\" muted=\"\" src=\"https:\/\/deaidua.org\/news\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/FPV-hits-PzH-2000-in-Ukraine.mp4\"><\/video><figcaption class=\"wp-element-caption\">Eine russische Drohneneinheit trifft eine ukrainische PzH 2000 mit einer FPV-Drohne (Februar 2025)<\/figcaption><\/figure>\n\n<p>Was Drohnen angeht, so hat der Gro\u00dfteil der russischen FPV-Drohnen eine maximale Reichweite von etwa 20 bis 25 Kilometern. Wird eine ukrainische PzH 2000 nun etwa 40, 50 oder sogar 60 Kilometer hinter der Frontlinie stationiert, k\u00f6nnen diese dem Artilleriesystem praktisch nichts mehr anhaben.<\/p>\n\n<p>Lediglich wesentlich weniger verf\u00fcgbare Drohnen, wie die <a href=\"https:\/\/www.businessinsider.com\/unjammable-russian-drones-now-long-range-threaten-ukraine-supply-lines-2025-11\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">j\u00fcngst eingesetzten Glasfaserdrohnen<\/a> mit einer Reichweite von etwa 50 Kilometern, w\u00fcrden weiterhin eine Gefahr darstellen.<\/p>\n\n<p>Andererseits erm\u00f6glicht der Einsatz dieser Munition nat\u00fcrlich auch das Bek\u00e4mpfen von Zielen im r\u00fcckw\u00e4rtigen Raum, welche bislang au\u00dferhalb der eigenen Reichweite waren und daher mit anderen Mitteln, etwa dem M142 HIMARS-Mehrfachraketenwerfer, bek\u00e4mpft werden mussten.<\/p>\n\n<p>Eine regelm\u00e4\u00dfige Lieferung von Artilleriemunition mit erh\u00f6hter Reichweite an verschiedene Abschnitte der Frontlinie w\u00fcrde daher auch die Anzahl bek\u00e4mpfbarer Ziele potentiell signifikant erh\u00f6hen, was das russische Milit\u00e4r zus\u00e4tzlich unter Druck setzen w\u00fcrde.<\/p>\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">M982 Excalibur und VULCANO 155?<\/h2>\n\n<p>Doch welche Artilleriegeschosse k\u00f6nnte die Bundesregierung mehr oder weniger kurzfristig in vergleichsweise gr\u00f6\u00dferen Mengen an die Ukraine liefern?<\/p>\n\n<p>Tats\u00e4chlich f\u00e4llt die Auswahl, insbesondere was Geschosse mit signifikant erh\u00f6hter Reichweite betrifft, nicht gerade gro\u00df aus. So setzte die Ukraine bisher bereits in gr\u00f6\u00dferen Mengen die Geschosse M982 Excalibur und in geringen Mengen VULCANO 155 gegen die russische Armee ein.<\/p>\n\n<p>Eine zuk\u00fcnftige Lieferung der M982 Excalibur-Geschosse mit einer Reichweite von bis zu etwa 50 Kilometern (je nach Kaliberl\u00e4nge) d\u00fcrfte allerdings ausgeschlossen sein. So ist es dem russischen Milit\u00e4r bereits vor l\u00e4ngerer Zeit gelungen, die Treffsicherheit des Artilleriegeschosses durch <a href=\"https:\/\/www.businessinsider.com\/us-gave-up-sending-ukraine-100k-excalibur-shells-hit-targets-2024-5\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">elektronische St\u00f6rma\u00dfnahmen<\/a> von 55 % auf 6 % zu reduzieren.<\/p>\n\n<p>Ich halte es also f\u00fcr h\u00f6chst unwahrscheinlich, dass die Bundesregierung in die Produktion von sagen wir 5.000 dieser Artilleriegeschosse einen dreistelligen Millionenbetrag investieren m\u00f6chte, wenn sie wei\u00df, dass diese beim Einsatz an der Frontlinie tats\u00e4chlich extrem ineffektiv w\u00e4ren und bessere Alternativen zur Verf\u00fcgung stehen.<\/p>\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:33.33%\">\n<figure class=\"wp-block-video\"><video height=\"1024\" style=\"aspect-ratio: 576 \/ 1024;\" width=\"576\" controls=\"\" muted=\"\" src=\"https:\/\/deaidua.org\/news\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Vulcano.mp4\"><\/video><figcaption class=\"wp-element-caption\">Eine VULCANO 155 BER-Artilleriegranate wird von einer in Deutschland gelieferten PzH 2000 abgefeuert<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:66.66%\">\n<p>Damit w\u00e4ren wir bei der wahrscheinlichsten Wahl, der Artilleriegranate VULCANO 155. Bereits Anfang bis Mitte 2023 lieferte die Bundesregierung 255 dieser hochmodernen Artilleriegranaten in verschiedenen Versionen an die ukrainische Armee aus.<\/p>\n\n\n\n<p>Damit war es ihr m\u00f6glich, russische Ziele in einer Entfernung von bis zu 70 Kilometern bis auf den Meter genau zu bek\u00e4mpfen, und dank des Mehrzweck-Gefechtskopfes mit insensitivem Sprengstoff und vorgeformten Wolfram-Splittern dabei auch ohne Probleme schwer zu besch\u00e4digen oder g\u00e4nzlich zu zerst\u00f6ren.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n\n<p>Doch wie schnell k\u00f6nnte die erste Lieferung nach der Bestellung in der Ukraine eintreffen? Dies h\u00e4ngt von verschiedenen Faktoren ab.<\/p>\n\n<p>Aus Industriekreisen hei\u00dft es, dass unter optimalen Voraussetzungen bereits nach etwa drei Monaten die ersten paar Hundert Artilleriegeschosse in die Ukraine geliefert werden k\u00f6nnten und anschlie\u00dfend regelm\u00e4\u00dfig weitere Munition nachgeliefert werden w\u00fcrde.<\/p>\n\n<p>Voraussetzung daf\u00fcr ist aber, dass die Bundesregierung eine Gro\u00dfbestellung in Auftrag gibt. Je umfangreicher der Auftrag und je gr\u00f6\u00dfer die finanzielle Verpflichtung der Bundesregierung gegen\u00fcber dem Hersteller ist, desto wahrscheinlicher ist eine rasche Auslieferung.<\/p>\n\n<p>So werden die VULCANO-Geschosse in verschiedenen Kalibern durch den gleichen Hersteller, am gleichen Standort hergestellt. W\u00fcrde ein entsprechend gro\u00dfer Auftrag abgeschlossen werden, w\u00fcrde sich der Hersteller h\u00f6chstwahrscheinlich dazu veranlasst f\u00fchlen, der Lieferung Priorit\u00e4t einzur\u00e4umen und einen Teil der Produktion f\u00fcr andere Kaliber \u201ekurzfristig\u201c anzupassen, um so eine schnellere Lieferung zu gew\u00e4hrleisten.<\/p>\n\n<p>W\u00fcrde ein potentiell von der Bundesregierung geschlossener Vertrag lediglich die Lieferung von sagen wir einigen wenigen Hundert Artilleriegranaten umfassen, ist es hingegen durchaus m\u00f6glich, dass die Lieferung wesentlich mehr Zeit in Anspruch nimmt.<\/p>\n\n<p>Im Falle der ersten Lieferung an die Ukraine im Jahr 2023, dauerte es beispielsweise etwa sieben Monate vom Auftragseingang im August 2022 bis zur wahrscheinlich ersten Auslieferung der gerade einmal 255 VULCANO-Geschosse im M\u00e4rz 2023.<\/p>\n\n<p>In jedem Fall ist aber anzunehmen, dass eine in K\u00fcrze in Auftrag gegebene Produktion f\u00fcr die Ukraine noch in diesem Jahr erste Fr\u00fcchte tragen w\u00fcrde und die ukrainische Armee damit auf hochmoderne Artilleriemunition zur\u00fcckgreifen k\u00f6nnte, welche dem, was den russischen Invasoren zur Verf\u00fcgung steht, in allem \u00fcberlegen w\u00e4re.<\/p>\n\n<p>Nat\u00fcrlich kann man auch noch verst\u00e4rkt auf die Lieferung von sogenannten \u201eBase-Bleed-Geschossen\u201c setzen, um der ukrainischen Armee einen weiteren kleinen Reichweitenvorteil zu verschaffen.<\/p>\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"900\" height=\"506\" src=\"https:\/\/deaidua.org\/news\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/A-base-bleed-artillery-shell-used-by-the-AFU.jpg\" alt=\"Eine von der ukrainischen Armee verwendete Base-Bleed-Artilleriegranate\" class=\"wp-image-8148\" srcset=\"https:\/\/deaidua.org\/news\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/A-base-bleed-artillery-shell-used-by-the-AFU.jpg 900w, https:\/\/deaidua.org\/news\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/A-base-bleed-artillery-shell-used-by-the-AFU-300x169.jpg 300w, https:\/\/deaidua.org\/news\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/A-base-bleed-artillery-shell-used-by-the-AFU-768x432.jpg 768w, https:\/\/deaidua.org\/news\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/A-base-bleed-artillery-shell-used-by-the-AFU-860x484.jpg 860w\" sizes=\"auto, (max-width: 900px) 100vw, 900px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Eine von Rheinmetall Expal Munitions hergestellte Base-Bleed-Artilleriegranate, die von der ukrainischen Armee verwendet wurde<\/figcaption><\/figure>\n\n<p>Nach dem Abfeuern eines solchen Geschosses z\u00fcndet am Boden der Artilleriegranate ein pyrotechnischer Satz. Die dabei entstehenden Gase verringern den Unterdruck hinter dem Geschoss, senken so den Luftwiderstand und erh\u00f6hen dadurch schlussendlich die Reichweite um mehrere Kilometer.<\/p>\n\n<p>Allerdings gehe ich nicht davon aus, dass diese Geschosse prim\u00e4r im Fokus der Diskussion zwischen Fedorow und Pistorius standen.<\/p>\n\n<p>Zus\u00e4tzlich g\u00e4be es nat\u00fcrlich auch noch experimentelle Munition und Prototypen wie Ramjet-Artilleriegranaten, die man der Ukraine liefern k\u00f6nnte. So gab unter anderem Rheinmetall-Chef Armin Papperger Mitte 2024 bekannt, dass Rheinmetall im Jahr 2024 auch Prototypen von Artilleriegranaten mit einer Reichweite von 100 Kilometern an die Ukraine liefern wollte.<\/p>\n\n<p>Jedoch halte ich eine kontinuierliche Lieferung solcher oder \u00e4hnlicher Munition insbesondere in h\u00f6heren St\u00fcckzahlen von deutscher Seite aus f\u00fcr eher unwahrscheinlich.<\/p>\n\n<p>Daher gehe ich davon aus, dass, sofern die Bundesregierung dem Wunsch des ukrainischen Verteidigungsministers nachkommt, Deutschland der Ukraine in Zukunft verst\u00e4rkt einen Mix aus VULCANO 155 und Base-Bleed-Artilleriemunition zur Verf\u00fcgung stellt.<\/p>\n\n<p>Gleichwohl d\u00fcrfte dieser Mix auch in Zukunft nur einen kleineren Teil der durch Deutschland finanzierten Lieferungen von Artilleriemunition ausmachen.<\/p>\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Tschechische Munitionsinitiative<\/h2>\n\n<p>Laut ukrainischem Verteidigungsministerium wies Fedorow Pistorius auch darauf hin, dass es f\u00fcr die Ukraine eine hohe Priorit\u00e4t habe, dass Deutschland sich weiterhin an der tschechischen Munitionsinitiative beteiligt.<\/p>\n\n<p>Diese wurde Anfang 2024 von Tschechien als Reaktion auf die enorme Munitionsknappheit in der Ukraine gestartet und war seitdem bis Ende 2025 f\u00fcr die Lieferung von rund vier Millionen Schuss verschiedenster Munition verantwortlich.&#13;\n<\/p>\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"https:\/\/deaidua.org\/news\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Fedorov-during-the-talk-with-Pistorius.jpg\" alt=\"Fedorov w&#xE4;hrend des Gespr&#xE4;chs mit Pistorius\" class=\"wp-image-8160\" srcset=\"https:\/\/deaidua.org\/news\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Fedorov-during-the-talk-with-Pistorius.jpg 1024w, https:\/\/deaidua.org\/news\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Fedorov-during-the-talk-with-Pistorius-300x200.jpg 300w, https:\/\/deaidua.org\/news\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Fedorov-during-the-talk-with-Pistorius-768x512.jpg 768w, https:\/\/deaidua.org\/news\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Fedorov-during-the-talk-with-Pistorius-330x220.jpg 330w, https:\/\/deaidua.org\/news\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Fedorov-during-the-talk-with-Pistorius-420x280.jpg 420w, https:\/\/deaidua.org\/news\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Fedorov-during-the-talk-with-Pistorius-615x410.jpg 615w, https:\/\/deaidua.org\/news\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Fedorov-during-the-talk-with-Pistorius-860x574.jpg 860w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Fedorov w\u00e4hrend des Gespr\u00e4chs mit Pistorius | Bild: Verteidigungsministerium der Ukraine<\/figcaption><\/figure>\n\n<p>2024 beteiligte sich die Bundesregierung unter Leitung des damaligen Bundeskanzlers Olaf Scholz noch mit 576 Millionen Euro, womit man die Lieferung von 180.000 Schuss 155mm Munition finanzierte.<\/p>\n\n<p>F\u00fcr das Folgejahr wurde, soweit bekannt ist, bis April 2025 keine erneute Zusage get\u00e4tigt, und aufgrund der ge\u00e4nderten Kommunikationsstrategie der Bundesregierung unter der Leitung von Friedrich Merz ist es daher unklar, ob das Bundesministerium der Verteidigung sich im vergangenen Jahr erneut an der Initiative beteiligte.<\/p>\n\n<p>Nun d\u00fcrfte allerdings klar sein, dass die Ukraine zumindest f\u00fcr 2026 fest darauf baut, dass Deutschland als einer der gr\u00f6\u00dften Beitragszahler der Initiative sich auch weiterhin daran beteiligt.<\/p>\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity is-style-default\"\/>\n\n<p id=\"b5de\">Wenn dir dieser Beitrag gefallen hat, folge mir doch auf <a href=\"https:\/\/twitter.com\/deaidua\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">X<\/a>, <a href=\"https:\/\/bsky.app\/profile\/deaidua.org\">Bluesky<\/a>\u00a0oder <a href=\"https:\/\/t.me\/deaiduaTG\">Telegram<\/a>. 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Beides w\u00e4re wichtig, damit sich die Ukraine wirksamer gegen die russische Armee verteidigen kann.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":8132,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[722],"tags":[897,726,748,899,790,898,728],"class_list":{"0":"post-8163","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-militarische-hilfe","8":"tag-boris-pistorius","9":"tag-deutschland","10":"tag-munition","11":"tag-mychajlo-fedorow","12":"tag-pzh-2000-de","13":"tag-tschechische-munitionsinitiative","14":"tag-ukraine-de"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/deaidua.org\/news\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8163","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/deaidua.org\/news\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/deaidua.org\/news\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/deaidua.org\/news\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/deaidua.org\/news\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=8163"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/deaidua.org\/news\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8163\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/deaidua.org\/news\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/8132"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/deaidua.org\/news\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=8163"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/deaidua.org\/news\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=8163"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/deaidua.org\/news\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=8163"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}